AFRIKA VERNETZUNGSPLATTFORM - AVP
Bundesweit agierende Allianz afrikanischer Communities in Österreich

Diskussionsabend: Boko Haram. Hintergründe und Auswege


Mittwoch, 11. Juni 2014, 19 - 21 Uhr
Afro-Asiatisches Institut, Türkenstraße 3, 1090 Wien


Eine Kooperation von VIDC, VAS Österreich und AVP

Mitwirkende


Zainab Ahmed Mohammed, Jouranlistin Deutsche Welle, Nigeria/Deutschland
Bashir Alhaji-Shehu, Gastlektor Universität Wien, Boko Haram Experte, Nigeria/Österreich
Rüdiger Lohlker, Universitätsprofessor für Orientalistik, Universität Wien
Gerald Hainzl, Konflikt- und Friedensforscher, Landesverteidigungsakademie Wien
Moderation: Teclaire Ngo Tam, Afrika Vernetzungsplattform, Kamerun/Österreich

Anmeldung: schmidjell@vidc.org

Hintergrund


Das Wort "Boko" (Hausa) steht für Wissen und Bildung im westlichen Sinn, "Haram" (Arabisch) für alles "Unislamische" und Verbotene. Seit fünf Jahren verüben Mitglieder von Boko Haram in Nigeria Terroranschläge, bei denen Tausende Menschen starben. Im April 2014 verschleppten die Islamisten in der nordnigerianischen Kleinstadt Chibok (Provinz Borno) mehr als 200 junge Mädchen. Weitere Bombenattentate erschütterten das westafrikanische Land mit seinen über 170 Millionen EinwohnerInnen. Knapp die Hälfte der Bevölkerung bekennt sich zum Islam, die andere zum Christentum.

Die nigerianische Regierung antwortete mit einer Mischung von militärischer Gewalt und Amnestieangeboten. Der Zulauf zu Boko Haram und deren Terror konnten damit nicht gestoppt werden. Angesichts der neuerlichen Eskalation lud Francois Holland den nigerianischen Präsidenten Jonathan Goodluck und Vertreter aus den an Nigeria angrenzenden Ländern Tschad, Kamerun, Niger und Benin zu einem Sicherheitsgipfel ein. ExpertInnen bezweifeln, ob die beschlossenen militärischen und geheimdienstlichen Maßnahmen das Problem lösen werden.

Welche Ursachen haben zum Entstehen und Wachstum von Boko Haram geführt? Wie hängt ihr "Erfolg" mit der lokalen Machtpolitik und dem von ExpertInnen kritisierten Staatsversagen zusammen? Wie finanziert sich Boko Haram und welche Verbindungen bestehen zu anderen Jihadisten-Gruppen in Westafrika? Welche politischen Lösungsansätze gibt es?



11. Chiala Afrika Festival


20.-22. Juni 2014 in Graz

Open-Air Festival
Augartenpark Graz
FREIER EINTRITT

http://chiala.at
Programmheft_AF_2014_web.pdf



OFFENER BRIEF AN DIE OBERSTAATSANWALTSCHAFT


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Aussagen vom FPÖ-Europaabgeordneten Andreas Mölzer sind nicht überraschend. Es ist traurig, dass solche diskriminierenden Parolen zu einer Tradition geworden sind, um Wählerstimmen zu maximieren – gerade in der EU-Wahlkampagne. Wir wollen nicht glauben, dass es viele ÖsterreicherInnen gibt, die wie Herr Mölzer denken. Daher freuen wir uns, dass so viele Menschen in Österreich durch unterschiedliche Aktionen ein Zeichen gegen derlei verbale Gewalt setzen. Wir appellieren an die Staatsanwaltschaft, der Anzeige gegen Herrn Mölzer
nachzugehen und die Aussagen nicht als „Entgleisung“ abzutun.

Daher unterstützen wir voll und ganz die Petition des Autors MICHAEL KÖHLMEIER gegen Andreas Mölzer wegen Verhetzung. Die Tatsachen schönende Argumente sollen nicht gelten. Die Aussage Mölzers, in der die EU mit dem Dritten Reich verglichen wird und in deren Zusammenhang auch der Ausdruck "Negerkonglomerat" gefallen ist, ist völlig inakzeptabel. Hier werden rassistische Klischees bedient, indem Zusammenhänge zwischen schwarzen Menschen und totalem Chaos hergestellt werden. In Kombination mit dem stark diskriminierenden Ausdruck „Neger“, verstehen wir die Aussage als tiefgehende Beleidigung und eindeutigen Angriff auf die Würde schwarzer Menschen.

Des Weiteren verglich Mölzer die Bürokratie der Europäischen Union mit dem "Dritten Reich" und es wird vermutet, dass er auch hinter den rassistischen Aussagen über den österreichischen Fußballer David Alaba steckt, die unter dem Pseudonym "F. X. Seltsam" verfassten Artikels in der rechten Wochenzeitschrift "Zur Zeit" veröffentlicht wurden (laut Informationen von Alexander Pollak, SOS Mitmensch). In diesem Artikel wurde dem "pechrabenschwarzen" David Alaba quasi abgesprochen, ein "echter" Österreicher zu sein.

Menschen mit Migrationshintergrund – wie David Alaba, der die Ehre Österreichs auch
über die Landesgrenzen hinaus tragt – zu beschimpfen, ist unserer Meinung nach eine Ablehnung der Österreichischen Verfassung, in der die Prinzipien der Gleichstellung verankert sind. Die Aberkennung und Beleidigung der Identität eines Österreichers von einem Politiker und Vertreter einer Partei soll und kann nicht geduldet werden.

In diesem Sinne sind die Afrika Vernetzungsplattform, die afrikanischen Communities und deren Freunde und Mitglieder der Meinung, dass
RASSISMUS NICHT DURCH DIE KULTUR DER STRAFLOSIGKEIT GEPFLEGT WERDEN DARF!

Es soll nicht das Gefühl vermittelt werden, dass ÖsterreicherInnen mit sichtbarem Migrationshintergrund ohne Staatsschutz in Österreich leben.


Mit freundlichen Grüßen

Mag. Alexis Neuberg

Obmann der Afrika Vernetzungsplattform – einer bundesweiten Allianz Afrikanischer Organisationen

Link zur Petition von Michael Köhlmeier und SOS Mitmensch:

http://www.sosmitmensch.at/site/home/article/782.html








Einladung zum nächsten Afrika Club Treffen

 

Die Zentralafrikanische Republik:
Ursachen der Krise und Auswege

 
Donnerstag,20. Februar 2014, 17.30 – 19.30 Uhr,
im VIDC, Möllwaldplatz 3/5, 1040 Wien
Anmeldung unter: schmidjell@vidc.org
 
Ein Afrika Club mit:
· Karla Urbana Krieger | früher EU-Delegation in Bangui
· Angela Meyer | Organisation for International Dialogue and Conflict Managment - IDC
· Sally Madou | Unternehmer
· Bashir Alhaji-Shehu | Masterarbeit zu ethno-religiösen Konflikten
· Gerald Hainzl | Landesverteidigungsakademie, Wien
 
Der Afrika Club findet in englischer und deutscher Sprache statt.
 
Hintergrund: Im März 2013 übernehmen Seleka Milizen, eine lose Koalition von bewaffneten Einheiten, die Macht in Bangui. Die Rebellen werfen den damaligen Präsidenten Francois Bozize vor, sich nicht an das Friedensabkommen zu halten. Michel Djotodia erklärt sich zum Übergangspräsidenten, Bozize flieht nach Kamerun. Die AU suspendiert die Mitgliedschaft der Zentralafrikanischen Republik (ZAR). In den nächsten zehn Monaten nehmen Gewalt und Chaos zu, der schwache Staat bricht in sich zusammen, bis zu 800.000 Menschen sind zum Jahresende auf der Flucht, 2,2 Millionen Menschen - fast die Hälfte der Bevölkerung - benötigen laut UNO humanitäre Hilfe. Im Jänner flieht Präsident Djotodia nach Benin, die Bürgermeisterin von Bangui, Cathrine Samba Panza, wird als neue Präsidentin angelobt.
 
Unter anderem wollen wir folgende Fragen diskutieren:
· Worin liegen die strukturellen Ursachen für das Erstarken der Seleka-Milizen und das Aufkommen von religiösen Bruchlinien?
· Warum blieben die Übergangsinstitutionen (transitional authorities) ohne Bedeutung und hinterließen ein Machtvakuum?
· Können MISCA (African-led International Support Mission in the CAR) und französische Truppen für Sicherheit sorgen?
· Welche kurz- und mittelfristigen Aufgaben gilt es zu unterstützen: Humanitäre Hilfe, Entwaffnung, interreligiöser Dialog?
· Wie wird sich die EU beteiligen; wie Österreich?
 
Der Afrika Club ist eine gemeinsame Initiative der Afrika-Vernetzungsplattform (AVP), dem Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und dem Verein der afrikanischen Studentinnen und Studenten in Österreich (VAS) sowie Botschafter Georg Lennkh. Die Protokolle der bisherigen Afrika Club Treffen finden sie unter:
http://www.vidc.org/themen/afrika/afrika-club/protokolle/
 




Engagement von MigrantInnen in Entwicklungszusammenarbeit stärken


Frauenberger: "Wir brauchen Menschen, die Brücken bauen!"

Wien, 12.02.2014. MigrantInnen sind in den professionellen Einrichtungen der
Entwicklungszusammenarbeit und bei der Durchführung von offiziellen und staatlich
geförderten Entwicklungsprojekten in Österreich unterrepräsentiert. Vor diesem
Hintergrund eröffnete die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger gestern,
Dienstag, eine Podiumsdiskussion zum Engagement von MigrantInnen in der
Entwicklungszusammenarbeit im Wiener Rathaus.ExpertInnen aus dem In- und Ausland
diskutierten dabei über kommunale und nationale Handlungsmöglichkeiten für Migration und
Entwicklung."Das Engagement von Migrantinnen und Migranten in allen gesellschaftlichen
Bereichen muss anerkannt werden. Das gilt auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Dass
sich Menschen für die positive soziale Entwicklung in ihren Herkunftsländer, oder deren
ihrer Eltern, engagieren ist nicht selbstverständlich. Wir brauchen Menschen, die Brücken bauen
und Solidarität leben", betont Frauenberger in ihrer Eröffnung.


Best-Practices-Projekte in der Schweiz und Bologna

Grundlage für die Diskussion boten erfolgreiche Beispiele für die Mobilisierung von
Diaspora-Engagement in der Schweiz und der Stadt Bologna. Die Gesamtinvestitionen der
schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Bereich Migration
und Entwicklung belaufen sich auf umgerechnet 54,8 Mio ?. "Das Globalprogramm Migration
und Entwicklung setzt sich in Herkunfts-, Transit- und Aufnahmeländern für die Schaffung
von Rahmenbedingungen ein, welche dem Diaspora-Engagement förderlich sind, und erarbeitet
mit ausgewählten Diaspora-Organisationen innovative Projekte", erklärte Martina
Schlapbach von der Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit.

Lucia Fresa von der Stadt Bologna berichtete von ihren Erfahrungen aus der
Kommunalpolitik: "Die Einbindung von Migrantinnen und Migranten und ihren Communities und
Organisationen als Akteure und nicht als Objekte ist für den nachhaltigen Erfolg von
kommunalen Initiativen von entscheidender Bedeutung".Diesen Gedanken nahm auch Alexis
NshimyimanaNeuberg von der Afrika Vernetzungsplattform in Österreich (AVP) auf: "In
Österreich leben mehr als 45.000 Menschen afrikanischer Abstammung. Deren fachliches und
regionales KnowHow sowie Engagement soll als Ressource genutzt werden, um Projekte bzw.
Unternehmen sowohl in Afrika als auch in Österreich zu entwickeln und umzusetzen".


Bedingungen in Entwicklungszusammenarbeit schaffen

"Das gemeinsame Potential der in Österreich lebenden Migrantinnen und Migranten und der
entwicklungspolitischen NGOs sollte mehr als bisher dazu genutzt werden, die Wirksamkeit
von Entwicklungsprojekten zu erhöhen. Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, benötigt es
allerdings auch die notwendige finanzielle Grundausstattung", bestätigte auch Annelies
Vilim von der Arbeitsgemeinschaft Globale Verantwortung für Entwicklung und Humanitäre
Hilfe.

Helmuth Hartmeyer von der Austrian Development Agency sprach sich für mehr Engagement von
MigrantInnen in der EZA aus: "Für ein nachhaltiges Diaspora Engagement in der
Entwicklungspolitik braucht es offene Diskussionen, was wir jeweils unter Entwicklung
verstehen und welche Interessen die Mehrheitsgesellschaft und die Diaspora verbinden".

Abschließend wies Michael Fanizadeh, Projektleiter von CoMiDe (VIDC) auf die
Notwendigkeit von Förderstrukturen hin: "Es fehlt an geeigneten Förderstrukturen und
Weiterbildungsmaßnahmen, außerdem behindern rechtliche Barrieren das Engagement von
migrantischen Gruppen in der EZA. In diesem Sinne fordern wir die Anerkennung von
Diaspora-Organisationen als wichtige Akteure und eigene Förderstrukturen für diese in der
EZA".


Das Projekt CoMiDe

Das Projekt CoMiDe wurde im April 2011 gestartet und ist ein dreijähriges Projekt,
welches von der Europäischen Kommission und der OEZA gefördert wird. Im Rahmen dieses
Projektes steht die Frage der Herstellung einer kohärenten Migrations- und
Entwicklungspolitik auf staatlicher und europäischer Ebene im Vordergrund. Des Weiteren
sollen Kooperationen zwischen entwicklungspolitischen NGOs und migrantischen
Organisationen und Communities in Italien, Slowenien, Slowakei und Österreich initiiert
werden. Mehr Informationen zum Projekt unter: www.CoMiDe.net


Fotos:
https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=28394
https://www.wien.gv.at/gallery2/rk/run.php?g2_itemId=28398





Einladung:
Diaspora-Engagement: Best Practice Beispiele in der kommunalen und nationalen Entwicklungspolitik


Dienstag, 11. Februar 2014, 18.00-20.30
Ort: Rathaus Wien, Grauer Salon


Eröffnung:


Sandra Frauenberger | Stadträtin für Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal | Wien, Österreich

Am Podium:


Shams Asadi | Menschenrechtskoordinatorin der Stadt Wien
Lucia Fresa | Comune di Bologna | Cooperation and human rights office | Bologna
Helmuth Hartmeyer | Austrian Development Agency
Martina Schlapbach | Schweizer Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)
Alexis Nshimyimana Neuberg | Afrika Vernetzungsplattform in Österreich (AVP)
Annelies Vilim | Globale Verantwortung - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe in Österreich
Moderation: Michael Fanizadeh | VIDC ? Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation

Anmeldung und Information:

Stefan Grasgruber-Kerl, Südwind
E-Mail: kampagnen@suedwind.at, Tel. 01/405 55 15 ? 303

Hintergrund:


Die Afrika Vernetzungsplattform (AVP), die Südwind Agentur und das VIDC organisierten in Kooperation mit dem Karl-Renner Institut 2013 das erste österreichische Forum zu Migration & Entwicklung. Hintergrund waren die aktuellen internationalen Debatten zu Migration & Entwicklung auf europäischer und UN-Ebene. Unter anderem ging es bei der Debatte darum, die Leistungen der Diaspora-Communities für die Entwicklung der Herkunfts- und Aufnahmegesellschaften anzuerkennen. Doch bei allen Erfolgen der Afrika Vernetzungsplattform und der zahlreichen anderen Diaspora-Initiativen in Österreich steht außer Frage, dass MigrantInnen in den professionellen Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit und bei der Durchführung von offiziellen und staatlich geförderten Entwicklungsprojekten unterrepräsentiert sind. Neben der nationalen bietet die kommunale Ebene Möglichkeiten der Einbindung von Diaspora-Organisationen und -Initiativen, die sich mit ihrem Knowhow oftmals nicht ernst genommen und nicht ausreichend unterstützt fühlen. Mit Bezug auf Good Practice Beispiele in der Schweiz und Bologna sollen Möglichkeiten für die Mobilisierung von Diaspora-Engagement in Wien und Österreich diskutiert werden. Das Schweizer Globalprogramm Migration und Entwicklung beispielsweise hat ein Budget von CHF 8,5 Mio (6,9 Mio ?) und umfasste 2013 30 Projekte. Die Gesamtinvestitionen der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Bereich Migration und Entwicklung belaufen sich auf CHF 67 Mio (54,8 Mio ?). Dabei stehen die Förderung der positiven Aspekte der Migration und die Verringerung der negativen Aspekte im Vordergrund, mit Blick auf eine kohärente Entwicklungspolitik und unter Berücksichtigung migrationspolitischer Interessen der Schweiz.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des EU-Projektes CoMiDe statt. CoMiDe wurde im April 2011 gestartet und ist ein dreijähriges Projekt, welches von der Europäischen Kommission und der OEZA gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes steht die Frage der Herstellung einer kohärenten Migrations- und Entwicklungspolitik auf staatlicher und europäischer Ebene im Vordergrund. Des weiteren sollen Kooperationen zwischen entwicklungspolitischen NGOs und migrantischen Organisationen und Communities in Italien, Slowenien, Slowakei und Österreich initiiert werden. Letztlich geht es auch darum, das Verständnis von Migration als Resultat globaler Ungleichheit im entwicklungspolitischen Diskurs zu forcieren. Mehr Informationen zum Projekt unter: www.CoMiDe.net

Organisiert von:


CoMiDe, Südwind, AVP, VIDC    

In Kooperation mit:


Stadt Wien

Gefördert von:


Europäische Gemeinschaft, Österreichische Entwicklungszusammenarbeit





5. Afrikanisches Bundestreffen 2013


Menschen afrikanischer Abstammung als AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit


14./15. Dezember 2013
SA: 10:00 – 17:00 Uhr
SO: 10:00 – 14:00 Uhr

Veranstaltungsort: Kunsthaus Graz, Lendkai 1, 8020 Graz
http://www.museum-joanneum.at/en/kunsthaus

Anmeldung und Informationen: elisabeth.strasser@chiala.at

SA: 10:00 – 17:15 Uhr

Moderation: Simon Inou, Journalist, Wien
Mag.a Regina Joschika, Mitarbeiterin bei Südwind Graz

10:00 Frühstücksempfang
Mit freundlicher Unterstützung durch Frau Landesrätin Dr.in Bettina Vollath

10:40 Begrüßung
Vorwort
Gedanken zum 5. Afrikanischen Bundestreffen 2013
Emmanuel Kamdem Mou Poh á Hom, Geschäftsführer Verein Chiala – Kultur.Diversität.Entwicklung.
Eröffnungsvortrag
Mag. Alexis Nshimyimana Neuberg, Obmann AVP – Afrika Vernetzungsplattform
Menschen afrikanischer Abstammung als AkteurInnen der Entwicklungszusammenarbeit (Perspektive von AfrikanerInnen, Vorstellung des Bundestreffens und Programmvorstellung, Partizipation von Menschen afrikanischer Abstammung an der Entwicklungszusammenarbeit)

11:15 Romuald Hazoumè: Beninese Solidarity with Endangered Westerners
Begehung der Ausstellung im Kunsthaus Graz in Anwesenheit des Künstlers
Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.museum joanneum.at/en/kunsthaus/exhibitions/romuald-hazoum-1

11:45 Kaffeepause

12:00 Simon Inou im Gespräch mit Romuald Hazoumè
Zivilgesellschaftliches Handeln in der EZA I

12:30 Impulsvortrag
Mag. phil. Michael Fanizadeh: Diaspora Engagement in Österreich
vidc - Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Podium mit Publikumsdiskussion
Die Beteiligung von Initiativen der Zivilgesellschaft an der EZA: Status Quo und Herausforderungen
Mag. phil. Michael Fanizadeh, vidc
vidc - Wiener Institut für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Magª Brigitte Kroutil-Krenn
Caritas Diözese Graz-Seckau / Leitung Fachbereich Auslandshilfe / Foreign Aid Department
Irène Hochauer-Kpoda
Obfrau Verein Barka Barka, Wien, einer Hilfsorganisation für Foroteon in Burkina Faso
Mag.a Téclaire Ngo Tam
Bildungsreferentin und Projektleiterin bei verschiedenen österreichischen entwicklungspolitischen Organisationen u.a. bei Südwind Wien

13:30 Mittagspause
Das Catering erfolgt mit freundlicher Unterstützung durch Herrn Bgm. Siegfried Nagl

14:30 EZA-Initiativen der Zivilgesellschaft I
Moderation: Regina Joschika
Magª Brigitte Kroutil-Krenn, Caritas Diözese Graz-Seckau / Leitung Fachbereich Auslandshilfe / Foreign Aid Department
Irène Hochauer-Kpoda, Obfrau Verein Barka Barka, Wien

15:30 Kaffeepause
Dialog und Vernetzung I

15:45 World Café „Diaspora Engagement“
ModeratorInnen:
1 Moderation offen
Sèdjro Mensah
Projektleiter im Bereich Kultur und Migration
Ike Okafor
Projektleiter in der Black Community Oberösterreich
Mag.a DSA Esther Maria Kürmayr
Projektleitung Schwarze Frauen Community

17:00 Ende Tag 1
Empfehlung für die Abendgestaltung: iku, Salsa

SO: 10:00 – 14:00 Uhr

Zivilgesellschaftliches Handeln in der EZA II

10:00 Entwicklungspolitische Bildung in Österreich
Mag.a Téclaire Ngo Tam, Südwind Wien

10:30 Klumpfußprojekt Mali
Mamadou Kone

11:00 Kaffeepause

11:30 Diaspora Engagement in der Österreichischen EZA
Eddy Bruno Esien, BSc (JKU) Soziologe, Experte für Migration und Entwicklung, Linz
Dialog und Vernetzung II

12:00 Get Together (Snacks, Finger Food)

12:45 Präsentation Ergebnisse World Café durch TischmoderatorInnen

13:15 Gemeinsame Wege finden - Zukunftsperspektiven zur Stärkung von Diaspora Initiativen in der EZA.
Moderation: Simon Inou
Podiumsdiskussion mit Einbezug der TeilnehmerInnen: Vorschläge, Empfehlungen, wie man Wünsche und Vorstellungen der TeilnehmerInnen gerecht werden kann, Ausblick
Joana Adesuwa Reiterer (angefragt)
Exit, Verein zur Bekämpfung von Menschenhandel aus Afrika
Mag. Alexis Nshimyimana Neuberg
Obmann AVP – Afrika Vernetzungsplattform, Wien
Emmanuel Kamdem Mou Poh á Hom
Geschäftsführer Verein Chiala - Kultur.Diversität.Entwicklung., Graz
Mamadou Kone (angefragt)

14:00 Schlussworte durch VeranstalterInnen und Moderation

Das Afrikanische Bundestreffen ist ein jährliches Forum für die Anliegen von Menschen afrikanischer Abstammung. Gemeinsame gesellschaftspolitische Herausforderungen können in diesem Rahmen artikuliert und Zukunftsstrategien erarbeitet werden. Die Ergebnisse werden einerseits einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht und andererseits spiegeln sich diese in den Aktivitäten der afrikanischen Zivilgesellschaft wider.
Eine Veranstaltung von Chiala – Kultur.Diversität.Entwicklung und der AVP – Afrika Vernetzungsplattform in Kooperation mit dem Kunsthaus Graz und der Stadt Graz Abteilung für Bildung und Integration / Integrationsreferat. Unterstütz wird die Veranstaltung durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit, Herrn Bgm. Siegfried Nagl und die Grünen Graz.
Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.chiala.at

Die 5. Ausgabe des Afrikanischen Bundestreffens lädt Menschen aus dem Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu einem 2 tägigen Dialogtreffen in das Kunsthaus Graz. Gemeinsam werden gegenwärtige Rahmenbedingungen österreichischer Entwicklungspolitik kritisch beleuchtet und Wege für eine nachhaltige Zusammenarbeit von Staat und Zivilgesellschaft für Afrika aufgezeigt. Welchen Mehrwert hat eine Stärkung der Beteiligung von Ideen, Initiativen und Projekten der afrikanischen Diaspora in Österreich für die Entwicklungszusammenarbeit? Welche Rahmenbedingungen fördern die Partizipation von NRO an der österreichischen Entwicklungspolitik?
Überblick: Entwicklungspolitik in Österreich
Die Österreichische Entwicklungspolitik wird durch das Außenministerium getragen und durch die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, der Austrian Development Agency (ADA), gemeinsam mit öffentlichen Einrichtungen, NRO und Unternehmen umgesetzt. Ziele der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sind die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und die Förderung einer nachhaltigen sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung der Partnerländer. Dabei werden Vorhaben vor allem bilateral, gemeinsam mit Partnerländern, und multilateral, gemeinsam mit internationalen Organisationen, durchgeführt.
Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe
Österreich hat im Jahr 2012 0,28% des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und Humanitärer Hilfe ausgegeben. 2005 legten die EU-Mitgliedsstaaten einen verbindlichen Stufenplan fest, der die Aufstockung der öffentlichen Ausgaben für EZA EU-weit auf 0,7% des BNE bis 2015 vorsieht. Mit einer Steigerung von mageren 0,01% im Vergleich zu 2011 (0,27% des BNE) ist Österreich meilenweit von diesem Ziel entfernt und wird es bis 2015 auch nicht erreichen. Österreich gehört im EU-Vergleich zu den Schlusslichtern bei den Ausgaben für Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA) – nur die Krisenländer Spanien, Portugal, Griechenland und Italien geben noch weniger aus.
Der jährlich vom europäischen Dachverband CONCORD herausgegebene AidWatch Report vergleicht nicht nur die Höhe der Beiträge der EU-Staaten, er untersucht auch deren Verwendung und damit Wirksamkeit. Auch in dieser Hinsicht wird Österreich ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Denn in die österreichische Quote für Entwicklungszusammenarbeit werden u.a. auch vereinbarte Schuldenerlässe für Empfängerländer, Zahlungen für internationale Organisationen und ein Teil der Asyl-Ausgaben des Innenministeriums eingerechnet. So erhöht Österreich zwar seine Gesamtausgaben für die EZA, jedoch werden Mittel, welche bilateralen Projekten und somit den Menschen direkt zugutekommen, seit 2010 gekürzt.



Ausschreibung der STARTStipendien 2014

für
Bildende Kunst
Architektur und Design
künstlerische Fotografie
Video- und Medienkunst
Mode
Musik und darstellende Kunst
Filmkunst
Literatur
Kulturmanagement


Unter dem Titel „STARTStipendien 2014“ schreibt das Bundesministerium für Unterricht,
Kunst und Kultur 95 Stipendien für den künstlerischen Nachwuchs in folgenden Bereichen
aus:
10 STARTSTIPENDIEN für Bildende Kunst
10 STARTSTIPENDIEN für Architektur und Design
5 STARTSTIPENDIEN für künstlerische Fotografie
5 STARTSTIPENDIEN für Video- und Medienkunst
5 STARTSTIPENDIEN für Mode
35 STARTSTIPENDIEN für Musik und darstellende Kunst
5 STARTSTIPENDIEN für Filmkunst
15 STARTSTIPENDIEN für Literatur
5 STARTSTIPENDIEN für Kulturmanagement

Die STARTStipendien stellen eine Anerkennung und Förderung für das Schaffen junger
Künstlerinnen und Künstler dar. Sie sollen die Umsetzung eines künstlerischen Vorhabens
und den Einstieg in die österreichische und internationale Kunstszene erleichtern. Die
STARTStipendien für Kulturmanagement dienen der Erweiterung der Kompetenzen und
Handlungsräume von jungen Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern durch Weiterbildung
in einem österreichischen Kulturzentrum.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von 6 Monaten und sind mit je € 6.600,-- dotiert. Das
Vorhaben muss 2014 begonnen werden. Eine Bewerbung ist nur einmalig und nur in einer
der ausgeschriebenen Sparten möglich. Zudem werden aus den Bewerbungen von der
jeweiligen Jury Kandidatinnen, dh. Mentees, zur Teilnahme am Mentoringprogramm der
Kunstsektion vorgeschlagen (nähere Informationen siehe http://www.bmukk.gv.at/mentoring)




ausschreibung exil-literaturpreise

„schreiben zwischen den kulturen“ 2014

ein wettbewerb zur förderung der literatur von autorInnen, die aus einer anderen muttersprache
kommen und in deutscher sprache schreiben
seit 1997 gibt es, auf initiative des vereins exil die exil-literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“,
ein projekt aus dem heute so prominente autorInnen wie julya rabinowich und dimitré dinev
hervorgegangen sind.
die literaturpreise „schreiben zwischen den kulturen“ sollen vor allem autorInnen, die aus einer anderen
muttersprache kommen und in deutscher sprache schreiben ermutigen, sich mit ihrer lebenssituation
literarisch auseinander zu setzen. ziel des projektes ist es, neue literarische talente in österreich zu
entdecken, die auf grund ihres neuen, oft unverstellten blickes auf die deutsche sprache imstande sind,
dieser neue impulse zu geben.

preisgelder in höhe von insgesamt euro 13.000,- (dreizehntausend euro) werden vergeben
die einzelnen preise sind wie folgt dotiert:
1. preis (prosatext) : € 3.000,-
2. preis (prosatext): € 2.000,-
3. preis (prosatext): € 1.500,-
lyrikpreis: € 1.500,-
preis für autorInnen mit deutsch als erstsprache: € 1.000,-
preis für texte von teams und schulklassen: € 1.000,-
exil-jugend-literaturpreis (bis zum vollendeten 20. lj.) € 1.000,-
exil-dramatikerInnenpreis: € 2.000,- (finanziert von den wiener wortstaetten)

teilnahmeberechtigt sind personen, die seit mindestens einem halben jahr in österreich leben. alle
arbeiten müssen in vierfacher ausfertigung und in deutscher sprache eingereicht werden, vom autor
oder der autorin selbst in deutscher sprache verfasst und bis zum zeitpunkt der einreichung
unveröffentlicht sein.
alle dichtungsgattungen sind zugelassen.
die texte sollen den umfang von 10 normseiten (1800 zeichen pro A4 seite) nicht überschreiten und
sich im weitesten sinne mit den themen identität, fremdsein, anderssein, leben zwischen kulturen
auseinandersetzen.
nur für den dramatikerInnenpreis gilt: einzureichen ist ein fertiges theaterstück. teilnehmen können
personen, die seit mindestens einem halben jahr im deutschen sprachraum leben.
ein blatt mit kurzbiografie und bibliografie, ein foto der autorin oder des autors sowie adresse,
telefonnummer und email-adresse (bei schulklassen der lehrkraft) müssen beiliegen.
einsendungen an verein exil, kennwort "exil-literaturpreis"
stiftgasse 8, 1070 wien oder per email an: edition.exil@inode.at
einsendeschluss (prosa, lyrik, drama): 30. april 2014
einsendeschluss (schulprojekte, jugendtexte): 30. juni 2014
zwischen juni und september 2014 finden 3 jurysitzungen statt. alle einreichenden autorInnen werden spätestens anfang oktober per post oder email vom ausgang des wettbewerbes informiert.
die preise werden im rahmen eines festaktes im november 2014 bei der BUCHwien13 verliehen. die
texte der preisträgerInnen und ausführliche interviews mit den prämierten autorInnen werden in einer anthologie der edition exil im herbst 2014 veröffentlicht.
mit der annahme des preises tritt die autorin oder der autor die veröffentlichungsrechte an dem text für diese publikation an die edition exil ab. eine rücksendung der eingereichten texte an die autorInnen ist nicht möglich.

ein projekt von verein exil
stiftgasse 8, a-1070 wien tel. 0699/123 444 65
fax 0043 1 89 00 87 215
edition.exil@inode.at verein.exil@inode.at http://www.zentrumexil.at
in kooperation mit verein kulturzentrum spittelberg, grazer autorInnenversammlung und wiener
wortstaetten
gefördert von: bm:ukk, wienKultur, bezirks7kultur




Partnership fair “Bridging the Gap”


Friday, 29th of November 2013, 2.00 – 8.00 p.m.
Albert Schweitzer Haus, Großer Saal, Schwarzspanierstraße 13, 1090 Vienna


The partnership fair is organised by Afrika Vernetzungsplattform (AVP), Arbeitsgemeinschaft Globale Verantwortung, Südwind Agentur and VIDC with the aim of establishing a better understanding between developmental and diaspora communities, as well as encouraging cooperations in the area of migration & development. These kind of cooperations are important, because many players from the diasporas in Austria who are involved in the developmental scene are hardly noticed by the developmental crowd and correspondingly hardly ever supported publicly. This is due to the fact that diaspora organisations are very often only informally organised and are respectively weakly institutionalised.  They are mainly working on a honorary basis and have little ressources for marketing and lobbying at their disposal.

Nevertheless they provide individual and collective remittances to countries of origin and support with these private healthcare, education and other similar activities of  development cooperation.

For the developmental crowd a stronger cooperation with diaspora organisations means, that paternalistic tendencies in development cooperation are countered and the expertise of migrants is harnessed to full advantage.

The fair is part of the transnational project CoMiDe-Initiative for migration and development, more information in german is available at http://www.vidc.org.

The partnership fair is divided into four parts:

1. Presentation of a few „Good Practice-Examples“ in relation to „migration and development“
2. Speed Dating: Interested developmental and intercultural NGOs as well as migrant and diaspora initiatives have the possibility to present themselves and get to know each other.
3. Topical Dating: At an interactive market place possible project partners can exchange and explore possible ways of cooperation.
4. After these round of talks working groups are built, who develop possible models of         partnership and project ideas for tandem projects between developmental and intercultural NGOs as well as migrants and diaspora initiatives.

The partnership fair will be extended online at: http://www.database.comide.net. Here you can find contacts and possibilities for cooperation before and after the partnership fair.

02:00 – 02:15 pm Opening: Annelies Vilim (CEO AGGV), Michael Fanizadeh (CoMiDe, VIDC); Moderation: Téclaire Ngo Tam, Andrea Ben Lassoued (Südwind)

02:15 – 02:45 pm Input “Best Practice Examples”: Nadja Schuster (VIDC) und Marlene Keusch (social scientist)

02:45 – 03:00 pm Speed Dating

03:00 – 05:00 pm Market Place & Topical Dating

05:00 – 06:00 pm Working groups & agreements on tandem projects

06:00 – 08:00 pm Buffet /Get-together

The initiated partnerships will be looked accompanied, if necessary, by the CoMiDe team.

Registration: Stefan Grasgruber-Kerl, Südwind
E-Mail: stefan.grasgruber-kerl@suedwind.at, Tel. 01/405 55 15 – 303





Neuer Lehrgang Wohnmanagement: attraktive Stipendien!


Zunehmende Migration setzt Wohnen und das Wohnumfeld einem starken Entwicklungsdruck aus.
Der neue Lehrgang der Donauuniversität Krems, „Migrationssensibles Wohnmanagement“, befähigt MitarbeiterInnen, Integrationsprozesse auf allen Ebenen durch Planung proaktiv zu gestalten.
Er vermittelt Wissen und Verständnis von Migration, Prozessen der Integration und Diversität. Die TeilnehmerInnen lernen, Konflikte professionell zu lösen und diese bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Inhalte dieses Lehrgangs sind u.a.:

  • Methoden der interkulturellen Konfliktprävention und –bewältigung
  • Kommunikationsinstrumente der Hausverwaltung
  • Brennpunkte der Migration
  • Diversität und Interkulturalität im Wohnmanagement
  • Rechtliche Vergabegrundlagen und Instrumente der Gleichbehandlung
  • Umgang mit schwierigen Wohnsituationen
  • Sozialplanung und Gemeinwesenarbeit

Mit erfolgreicher Absolvierung des 4semestrigen Lehrganges erwerben die TeilnehmerInnen die Bezeichnung Akademische/r Experte/in für „Migrationssensibles Wohnmanagement“. Für Studierende mit Migrationshintergrund gibt es hierzu sehr attraktive Stipendien (www.donauuni.ac.at/mig/wohnen).

Mehr Infos: http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/migrationssensibles-wohnmanagement/index.php



Liese Prokop Stipendium


Seit dem Jahr 2004 vergibt der Österreichische Integrationsfonds das Liese Prokop Stipendium an Studierende mit Migrationshintergrund, die keinen Anspruch auf staatliche Unterstützung im Laufe ihres Studiums haben. Das Stipendium wird zweimal jährlich, also im Winter- und Sommersemester, vergeben. Neben der finanziellen Unterstützung werden den Stipendiatinnen und Stipendiaten Weiterbildungen, Übernahme der Ausbildungskosten und intensive Betreuung im Laufe des Stipendienprogramms geboten.
Zielgruppe unseres Programms sind Personen die erfolgreich in Österreich studieren (Asylberechtigte, subsidiär Schutzberechtigte und Drittstaatsangehörige mit dauerhaften Aufenthalt); keine Personen mit Aufenthaltstitel Studierender und keinen Anspruch auf Studienbeihilfe haben. Wir fördern unsere Stipendiat/innen mit monatlich 300 Euro im Vorstudienlehrgang, im ordentlichen Studium sowie bei Nostrifikationen.
Die Bewerbungen für das Stipendienprogramm Wintersemester 2013/2014 sind noch bis  08. September 2013 möglich.

Mehr Infos: http://www.integrationsfonds.at/integrationszentren/iz_wien/liese_prokop_stipendium/



Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann?



Reportage_SchwarzerMann.bmp
Eine Reportage von Doris Thallinger in "Die Salzburgerin"  
Link zum Artikel: Reportage_SchwarzerMann.pdf

Eigentlich heute niemand mehr – sollte man meinen. Auch wenn es in besagtem, altem Kinderlied um den Schwarzen Tod, die Pest, geht, wurden Menschen mit dunkler Hautfarbe in früheren Zeiten gern mit dem Bösen gleich gesetzt. Nur in früheren Zeiten? Rassismus ist nach wie vor ein großes Thema in Österreich – das unsere Mitmenschen mit afrikanischer Abstammung am allerstärksten zu spüren bekommen.

Heute leben rund 45.000 gebürtige Afrikaner in Österreich, der Großteil von ihnen im Ballungsraum in und um Wien. Viele von ihnen sind nach Österreich gekommen, um zu studieren, manche, um hier ihre Familie zu finden, manche haben hier einst um Asyl angesucht und manche haben sich erhofft, hier Arbeit zu finden.
Allerdings haben Migranten aus Afrika in Österreich keinen allzu leichten Stand. Sie sind häufig von Armut bedroht, vor allem deshalb, weil sie unfähig sind, ihre – großteils vorhandenen - Kompetenzen einzusetzen. Denn gerade die Migranten aus Afrika sind außergewöhnlich gut ausgebildet. Laut einer 2006 durchgeführten Studie des Wiener Wissenschaftlers Erwin Ebermann haben 75 Prozent der in Wien lebenden Afro-Österreicher Matura und 33 Prozent einen Hochschulabschluss.
Nur die Möglichkeit, einen adäquaten Job zu finden, die bleibt den meisten verwehrt. Die Berufssituation gestaltet sich schwierig. Auffallend ist, dass österreichweit kaum Menschen mit dunkler Hautfarbe in nach außen sichtbaren, öffentlichen Positionen zu sehen sind.

Diskriminierung an der Tagesordnung
Diskriminierung im Alltag und Berufsleben aufgrund der Hautfarbe ist heute noch immer genauso präsent wie rassistisch bedingte Übergriffe gegenüber Menschen mit schwarzer Hautfarbe. Die Diskriminierung habe sich mittlerweile institutionalisiert, so Alexis Neuberg, Obmann der Afrika Vernetzungsplattform Österreich. „Mitmenschen afrikanischer Herkunft sind leider häufig Opfer gezielter, struktureller Diskriminierung. Sie müssen immer mehr, bessere und herausragendere Leistungen bringen, mehr beweisen, um gleichwertig zu sein.“ Es seien kaum Afro-Österreicher in wichtigen, höheren oder sichtbaren, öffentlichen Stellen tätig, wie zum Beispiel auf einem Magistrat oder beim ORF. Menschen mit dunkler Hautfarbe seien praktisch aus der öffentlichen Sichtbarkeit ausgeschlossen. So könne auch keine Integration stattfinden, solange die Partizipation der Afro-Österreicher am normalen Leben in Österreich nicht funktioniere. „Die Menschen brauchen die Chance, sich selbst zu integrieren, Akzeptanz unter ihren Mitmenschen zu erlangen und am normalen, öffentlichen Leben teilzuhaben“, erläutert Neuberg.

Der Populismus punkte heute, ist er überzeugt, Hetzkampagnen gegen Ausländer treffen in der Regel Menschen mit dunkler Hautfarbe schneller als andere Migranten. „Wir haben das Jahr 2013, und es ist immer noch notwendig, gegen Vorurteile anzukämpfen.“
Er sieht Handlungsbedarf in vier Stufen:
  1. Die Entscheidungsträger der Wirtschaft müssen auf die Diskriminierung sensibilisiert werden.
  2. In der Politik müsse die Situation der Afro-Österreicher sichtbar gemacht werden.
  3. Es solle ein Budget für echte Integration geben, das Starthilfe leistet, um sich am gesellschaftlichen Leben überhaupt beteiligen zu können, sich die Partizipation an ganz normalen Tätigkeiten überhaupt leisten zu können.
  4. Für den Fall, dass die Politik kein Budget aufbringt, arbeitet die Afrika Vernetzungsplattform an der Einrichtung eines Fonds zur Förderung des Diaspora Engagements, der das selbstständige Handeln der Migranten unterstützt, unter anderem beim Erwerb von Qualifikationen und Praxiserfahrung.
Damit soll ein großer Schritt zum Wandel getan werden: Durch die stetige Partizipation und die Eigeninitiative sollen die Österreicher mit afrikanischer Abstammung ihr Selbstbewusstsein zurück gewinnen.

Afrika in unseren Köpfen
Afrika ist bei uns allgegenwärtig. Fast täglich erreichen uns neue Meldungen – meist über Krisen, Katastrophen, Kriege und Konflikte. Das Bild Afrikas ist stark beeinflusst von Negativem und gezeichnet vom Schrecken der Kolonialherrschaft, von Bürgerkriegen, ethnischen Konflikten, Völkermord und fehlendem Nationalgefühl sowie von Armut, Unterentwicklung, wirtschaftlichen und politischen Problemen. So wird Afrika bereits im Schulunterricht dargestellt. Die Geschichte Afrikas vor der Kolonialisierung wird, mit Ausnahme der Hochkultur der Ägypter, ignoriert.
Dass Afrika aber ein Kontinent mit mehr als 54 Ländern und rund einer Milliarde Menschen ist, und dass 80 Prozent dieser Bevölkerung friedlich zusammen lebt, geht in den Medien meist unter. Gerade aus diesem Grund ist eine Informationsumkehr notwendig. Es ist notwendig, den Menschen mit afrikanischer Abstammung einmal das Wort zu geben, ihnen zuzuhören, anstatt für sie sprechen zu wollen.

„Neuentdeckung Afrikas“
Einer, der sehr deutliche Worte spricht und es schafft, die Bilder des echten Afrikas in uns zu erwecken, ist Guy Marvan. Der gebürtige Afrikaner aus der Demokratischen Republik Kongo lebt seit mehr als zehn Jahren in Salzburg, und seine Leidenschaft besteht darin, den Österreichern das wahre Afrika näher zu bringen. „Neuentdeckung Afrikas“ heißt seine Radiosendung, die er zwei Mal monatlich für die Radiofabrik Salzburg gestaltet und moderiert. Darin erzählt er nicht nur von seinem Heimatland, sondern zieht den gesamten Kontinent in seine Berichterstattung mit ein: „Ich sehe meine Sendung als Ergänzung zur Medienberichterstattung, wo nur negative Schlagzeilen vorkommen. Ich erzähle die vielen anderen, auch positiven Dinge, die in Afrika passieren.“ Dass Guy in Österreich gelandet ist, bezeichnet er als Zufall. Es sei die österreichische Sprache gewesen, die ihn fasziniert habe. „Ich stamme aus einem französischsprachigen Land, die Leute bei uns sprechen entweder Französisch oder Englisch. Und ich wollte die deutsche Sprache, diese Geheimsprache, die bei uns praktisch nicht existent war, ein bisschen entschlüsseln.“
Und so verschlug es ihn – ohne ein Wort Deutsch zu sprechen – nach Salzburg, wo er die Sprache von Grund auf lernte und sein Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften, mit den Nebenfächern Romanistik und Politikwissenschaft abschloss. Es sei anfangs nicht immer leicht gewesen, erinnert sich Guy, es habe positive wie negative Erfahrungen gegeben. Auch die Schwierigkeiten, diese Sprache zu lernen, habe er etwas unterschätzt, schmunzelt Guy. Dabei sind Sprachen für ihn kein Problem. In der Demokratischen Republik Kongo gibt es fünf offizielle Sprachen (Amtssprache ist Französisch) und darüber hinaus 450 Dialekte. „Man wächst mit einer großen Aufgeschlossenheit auf. Ich bin daran gewöhnt, zwischen verschiedenen Sprachen zu switchen. Es kommt vor, dass man an einem Tisch sitzt, an dem vier bis fünf Sprachen gleichzeitig gesprochen werden.“
Natürlich habe er auch mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen gehabt, aber diese Erfahrungen möchte Guy Marvan nicht in den Vordergrund bringen. Es habe eben positive wie negative Erfahrungen gegeben. Viel wichtiger, als über Diskriminierung und Klischees zu reden, ist es ihm, das echte Afrika, fernab der einseitigen Medienberichterstattung näher zu bringen. „Der Schwerpunkt meiner Sendung liegt darauf, über sämtliche Bereiche Afrikas zu berichten, über Wirtschaft, Kultur, Sport und vieles mehr. Mir geht es nicht darum, Afrika zu beschönigen, sondern darum, das Unbekannte zu erzählen, das unbekannte Afrika bekannt zu machen.“ Und über dieses noch unbekannte Afrika gibt es viel zu erzählen. „Es gibt Millionen von Geschichten. Die Leute kennen Afrika ja nicht. Meist wird Afrika wie ein einziges Land behandelt, dabei ist es ein Riesen-Kontinent, bestehend aus 54 verschiedenen Staaten. Afrika nimmt 22 Prozent der Erdoberfläche ein und hat eine Milliarde Einwohner. Allein diese Eckdaten sprechen für sich. Wenn man das wahrnimmt, kann man sich vorstellen, was Afrika ist, was da alles drin steckt.“
Allerdings sei das Afrika in seiner heutigen Aufteilung nicht das wahre, ursprüngliche Afrika. „Das ist ein willkürliches Afrika, das um 1885 von den Kolonialmächten aufgeteilt wurde. Diese Staatsgrenzen haben das wahre Afrika zerstört.“ Das wahre Afrika sei ein Kontinent der Kaiser- und Königreiche gewesen, die eigene, im heutigen Sinne recht moderne Strukturen hatten.
Guy Marvans Intention ist es, Botschaften zu entsenden. „Wenn meine Hörer nur zwei, drei Dinge über Afrika im Kopf behalten, bin ich glücklich.“ Die Radioarbeit ist für ihn außerdem die Antwort auf verstaubte Klischees und Vorurteile: „Meine Berichterstattung soll für sich sprechen. Ich erzähle einfach, und jedem steht es frei, das anzunehmen oder abzulehnen. Ich mag keine Konfrontation. Ich möchte, dass die Leute etwas Neues erfahren – und keine unnötige Debatte provozieren.“
Doris Thallinger




Afrikanisches Bundestreffen

Herzliche EINLADUNG

4. Afrikanisches Bundestreffen


01. Dezember 2012 (NEW DATE!)
09:30 – 16:30 Uhr
GrazMuseum I Sackstraße 18 I 8010 Graz

Sprachen: Deutsch I Englisch

Selbstorganisationen schwarzer Menschen in Österreich: Rahmenbedingungen und Potentiale zivilgesellschaftlichen Handelns.


Das Bundestreffen 2012 bietet ein Forum für NRO von/mit/für schwarze Menschen, in welchem ein Diskussionsprozess über zukünftige Ziele und Aktionen stattfinden wird. In Form von Workshops werden Empfehlungen für die Etablierung notwendiger Strukturen für erfolgreiche NRO-Arbeit entwickelt werden. Neben dem ohne Zweifel wichtigen Aspekt der Finanzierung soll es damit einhergehend um die öffentliche, gesellschaftliche sowie politische Bedeutung von Organisationen schwarzer Menschen gehen.

Hier gibts die Einladung und alle Infos zum Download

Einladung.docx / Invitation.docx

Programm

09:30 Uhr
Empfang und Frühstück
(mit freundlicher Unterstützung durch Frau Landesrätin Dr.in Bettina Vollath)

10:00 Uhr
Impulse aus den „Afrikanischen Communities“

12:00 Uhr
Mittagspause

13:00 Uhr
Beginn „World Café“ „Zur Zukunft der afrikanischen Zivilgesellschaft“
Das „World Café“ ist eine Workshop-Methode, um Menschen in einen kontruktiven     Dialog zu bringen, der es erlaubt, unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema einzubringen, von dem alle betroffen sind.
Mehr dazu auf: http://de.wikipedia.org/wiki/World-Caf%C3%A9

15:30 Uhr
Ende World Café

15:40 Uhr
Wahl des Vorstandes der AVP-Afrika Vernetzungsplattform

16:30 Uhr
Verabschiedung


AVP – Afrika Vernetzungsplattform www.afrikaplattform.at I  www.kenako.at"">www.kenako.at
in Kooperation mitund CHIALA -
Kultur.Diversität.Entwicklung[ www.chiala.at"">www.chiala.at]


ANMELDUNG
Die Veranstaltung richtet sich an VertreterInnen bzw. Mitglieder von Selbstorganisationen schwarzer Menschen. Die Teilnahme am 4. Afrikanischen Bundestreffen ist kostenlos. Fahrtkosten zum Bundestreffen 2012 nach Graz können gegen Vorlage von Benzinbelegen oder Bahnkarten (2. Klasse) rückerstattet werden. Fahrgemeinschaften sind sehr erwünscht.

Frühstücksempfang, Mittagsbuffet und Getränke inkludiert.

Aus organisatorischen Gründen ist die TeilnehmerInnenzahl leider beschränkt, deshalb bitten wir um Anmeldung.


Für Fragen und Anmeldung:
Elisabeth Strasser
CHIALA - ]Kultur.Diversiät.Entwicklung[
elisabeth.strasser@chiala.at
fone 0316/72 46 83-19



Ke Nako Afrika 2012 - MUT ZUM WANDEL!


Afrika und AfrikanerInnen außerhalb von Krisen, Konflikten und Katastrophen
Eine Plakataktion für eine nationale Debatte vom 01. - 31. Oktober 2012


Bild "mut_zum_wandel_avp_2012.jpg"

Tagtäglich wird sowohl in den österreichischen Medien, in den Schulen und auch im Alltagsleben über Afrika gesprochen. Kein anderer Kontinent wird derart mit Krisen, Katastrophen und Konflikten in Verbindung gebracht, wie Afrika. In Österreich leben ca. 42.000 AfrikanerInnen und sind somit eine klare Minderheit, sowohl innerhalb der österreichischen ImmigrantInnenszene als auch in der Mehrheitsgesellschaft. (Die) Diskriminierung von MigrantInnen aus afrikanischen Ländern steht auf der Tagesordnung, nicht zuletzt auf Grund ihrer Hautfarbe. Diskriminierung und rassistisch bedingte Angriffe gegenüber Menschen mit schwarzer Hautfarbe sind institutionalisiert.
Diese Institutionalisierung von Rassismus kann auch durch die Tatsache erklärt werden,  dass kaum AfroösterreicherInnen in wichtigen und sichtbaren öffentlichen Stellen tätig sind, obwohl sie meist ein hohes Ausbildungsniveau vorweisen können.

Um diese vorherrschenden Meinungen zu verändern, müssen die verwendeten Mittel, Methoden und die Kraft verstärkt werden.

In Österreich leben mehr als 1 Million Menschen mit Migrationshintergrund unterschiedlichster Herkunft. Das Bild Afrikas sowie seiner Bevölkerung ist in Österreich so verzerrt, dass sowohl die Zusammenarbeit mit dem Kontinent als auch das Zusammenleben seiner Diaspora mit den ÖsterreicherInnen beziehungsweise EuropäerInnen erschwert wird.
WissenschaftlerInnen, ExpertInnen sowie freie DenkerInnen sind sich einig: Die Medien sind mitverantwortlich, dass Afrika als Kontinent mit den „3-K’s“(Konflikte, Krisen, Katastrophen) benannt wird. Im Vergleich dazu werden andere Kontinente wie z.B. der amerikanische, wo es unter anderem zahlreiche Umweltkatastrophen gibt und der sogar in viele bewaffnete Konflikte auf der ganzen Welt involviert ist, nicht als Katastrophenländer bezeichnet. Wie ist es dann möglich, dass Afrika, mit mehr als 54 Ländern, in denen mehr als 80% der Bevölkerung friedlich und ohne Katastrophen leben, als K-Kontinent bezeichnet wird?
Auch die Arbeit der humanitären-,  bzw. Hilfsorganisationen bleibt auch nicht ohne Auswirkungen. Diese versuchen oft Spendengelder zu sammeln, indem sie emotionale Bilder von hilfsbedürftigen Menschen verbreiten. Derartige Repräsentationen des afrikanischen Kontinents sind es, die oft in den österreichischen bzw. westlichen Medien veröffentlicht werden. Daher ist eine Informationsumkehrung notwendig.

Aus diesem Grund möchte die Afrika Vernetzungsplattform - AVP mit einer Plakataktion ab 01.10.2012 eine nationale Debatte  einschalten.
Anhand dieser Plakate  soll in den österreichischen Bundesländern und in den Medien  diskutiert werden,  was Afrika und AfrikanerInnen außer K-K-K sind.
Österreich bzw. Europa kann von Afrika vieles lernen. In
Österreich lebende AfrikanerInnen müssen als BrückenbauerInnen wahrgenommen werden, so können alle von ihrer Anwesenheit profitieren.
In Afrika werden zum Beispiel Frauen Präsident ohne Genderdebatte, Angola hilft Portugal. Die weiteren Zahlreiche positive „afrikanische Beispiele“ sollen hier als Diskussionsstoff dienen und im Zuge der Image-Kampagne intensiv diskutiert werden.
Man muss den AfrikanerInnen nur das Wort geben und ihnen zuhören und nicht für sie sprechen.






PR-Staatspreis 2010 an die Initiative "Ke Nako Afrika - Afrika jetzt!"


Das Projekt Ke Nako Afrika - Afrika jetzt, für ein vielfältiges Bild Afrikas!, eine gemeinsame Initiative der Austrian Development Agency (ADA), des Wiener Instituts für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und der Afrika Vernetzungsplattform (AVP), wurde mit dem Staatspreis 2010 für Public Relations ausgezeichnet.

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Presse:

Bericht im Standard