AFRIKA VERNETZUNGSPLATTFORM - AVP
Bundesweit agierende Allianz afrikanischer Communities in Österreich
Einladung zur Veranstaltung
Arbeitsmarkt- und Bildungschancen der Minderheiten in Wien
Präsentation der Teilstudie „Ethnische Minderheiten“ in: „Beschäftigungssituation von Personen mit Migrationshintergrund“
Freitag, 15.06.2012, 10.00 bis 15.00 Uhr
AK Bildungszentrum, Großer Saal
Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Ethnische Minderheiten sind eine jener auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen. Dies wird durch eine Studie der Arbeiterkammer Wien, die von der L&R Sozialforschung durchgeführt wurde belegt. Erstmals wurden Angehörige von ethnischen Minderheitengruppen im Rahmen einer Migrantenstudie befragt.
Die Herstellung von Chancengleichheit und Verbesserung von Beschäftigungssituation dieser Gruppen ist Gegenstand dieser Fachtagung.
Nähere Details zum Programm http://wien.arbeiterkammer.at/online/arbeitsmarkt-und-bildungschancen-der-minderheiten-in-wien-67282.html?mode=711&STARTJAHR=2008
Anmeldung bitte bis 06.06.2012 unter: Soziales.VA@akwien.at
Wir freuen uns auf Ihre/Deine Teilnahme und ersuchen, diese Information an Interessierte weiterzuleiten!
Mit freundlichen Grüßen
AK Wien – Abteilungen Arbeitsmarkt und Integration, Bildungspolitik und Frauen-Familie
1040, Prinz Eugen Str. 20-22
http://wien.arbeiterkammer.at
www.facebook.com/arbeiterkammer
Neuer Universitätslehrgang Master of Arts: Global Citizenship Education
Globalität und kulturelle Heterogenität als Kennzeichen heutiger Gesellschaften stellen neue Herausforderungen für Bildung und Bildungssysteme dar. Der ULG „Global Citizenship Education“ bietet erstmals in Österreich eine Kombination von Politischer Bildung, Globalem Lernen, Interkultureller Bildung und Friedenspädagogik in einem zeitgemäßen Global Citizenship Programm, wie es in den angelsächsischen Ländern bereits Standard ist.
Der sechs-semestrige Universitätslehrgang will das Wahrnehmen und Verstehen global vernetzter Prozesse und globaler Perspektiven fördern und Kompetenzen zu selbständiger Urteilsbildung und politischer Partizipation stärken. Er stellt damit einen unverzichtbaren Beitrag zu einer zeitgemäßen Allgemeinbildung dar. Der Lehrgang richtet sich an Personen, die in der Ausbildung von LehrerInnen tätig sind bzw. Fortbildungsangebote für LehrerInnen entwickeln. Er bietet im Sinne eines 'Train the Trainer'-Programmes eine theoriebasierte Weiterbildung zu Global Citizenship Education.
Der Lehrgang steht auch LehrerInnen aller Schultypen im deutschsprachigen Raum offen, ebenso wie TeilnehmerInnen aus den Bereichen Erwachsenenbildung, Politik, (öffentliche) Verwaltung, Medien und Gesellschaft (Soziales).
Beginn: November 2012
Erstinformation
http://www2.komment.at/administrator/Globales_Lernen/Universit%C3%A4tslehrgang%20Global%20Citizenship_Erstinformation.pdf
Folder http://www2.komment.at/administrator/Globales_Lernen/Folder_Einzelseiten2.pdf
8. Afrika Tage Wien 2012
26.07. bis 12.08.2012
Donauinsel/Floridsdorf
8. Afrika Tage Wien 2012
26.07. bis 12.08.2012
Kunst und Genuss für Groß und Klein
26.07. bis 12.08.2012
Kunst und Genuss für Groß und Klein
Der Sommer rückt nun langsam näher und damit die 8. Afrika Tage Wien:
Herzlichen laden wir kleine, große, junge und alte Besucher dazu ein, sich von uns auf eine afrikanische Entdeckungsreise entführen zu lassen.
Neben einem bunten Rahmenprogramm mit Trommelkursen, Lesungen und informativen Workshops sind wir besonders stolz auf unser diesjähriges Musik-Line-Up: An 18 Festivaltagen erwarten unsere Besucher fast 40 Konzerte von musikalischen Top-Acts aus aller Welt, von Südafrika bis Marokko, von Schweden bis zu den Seychellen. Die geladenen Künstler werden unser Publikum mit unterschiedlichsten Musikstilen verwöhnen, deren Wurzeln alle im vielfältigem Spektrum afrikanischer Musik liegen. Mehr auf http://www.afrika-tage.at/
Einladung: Esther Mujawayo: ÜberLeben
Ruanda - Sprache als Ort des Erinnerns
15. Mai 2012 | 18:30 - 20:30 Uhr
Hauptbücherei Wien - Am Gürtel
Veranstaltungssaal | Urban-Loritz-
Platz 2a | 1070 Wien
Lesung und Gespräch mit:
Esther Mujawayo | Autorin und Traumatherapeutin
Dorit Ehlers | Schauspielerin
Moderation
Martina Kopf | Institut für Afrikawissenschaften
Begrüßung
Franz Schmidjell |VIDC Wiener Institut
Hintergrund
Am 6. April 1994 wird das Flugzeug des ruandischen Präsidenten Habyarimana kurz vor der Landung in Kigali von einer Rakete getroffen und stürzt ab. Es war das Startsignal für den Völkermord. In rund hundert Tagen töteten radikale Hutu-Milizen, Mitglieder der Regierungsarmee und lokaler Zivilverteidigungsnetzwerke in Ruanda zwischen 500.000 und einer Million Tutsi und oppositionelle Hutu. Viele Opfer wurden mit Macheten in Stücke gehackt, andere bei lebendigem Leib in Kirchen verbrannt, in denen sie Zuflucht gesucht hatten. Parallel führten die Armee und die Exiltruppen der Ruandischen Patriotischen Front (RPF) einen Krieg, wo auf beiden Seiten Menschenrechts-verletzungen begangen wurden. Der Völkermord wurde durch den Einmarsch der RPF des heutigen ruandischen Präsidenten Paul Kagame nach drei Monaten beendet. Nach Angaben von MenschenrechtsexpertInnen war der Genozid von langer Hand geplant. Ihm gingen Pogrome und systematische Diskriminierung voraus. Ziel der Gräueltaten sei die Vernichtung der Tutsi gewesen, die etwa elf Prozent der ruandischen Bevölkerung ausmachten. Bis heute sitzt das Trauma des Völkermordes tief und spaltet die ruandische Gesellschaft und Diaspora.
Die Bücher von Esther Mujawayo, die in Zusammenarbeit mit der algerischen Journalistin Souâd Belhaddad entstanden sind, sind Ausdruck einer gelebten Zeugenschaft. Dabei geht es nicht nur um eine Aufarbeitung der Gewaltereignisse von 1994, sondern ebenso sehr darum, was sich in Anlehnung an den jüdischen Musiker Daniel Kahn als „Gegenwartsbewältigung“ bezeichnen lässt. Die Themen, die Esther Mujawayo in ihren Büchern anspricht, sind aktuell und über Afrika hinaus von Bedeutung:Wie geht eine Gesellschaft mit den Erfahrungen von Opfern massiver Gewalt um? Wie wurde humanitäre Hilfe von außen nach dem Genozid erlebt? Kamen die Traumaprogramme internationaler Organisationen den Bedürfnissen von Überlebenden entgegen? Was bedeutet es, mit der Erinnerung an den Genozid zu leben? Wörter wie „Vergebung“ und „Versöhnung“ werden von Unbeteiligten oft leichtfertig in den Mund genommen. Was bedeuten sie konkret, wenn TäterInnen Vergebung fordern, aber für ihre Taten keine Verantwortung übernehmen? Mehr auf http://www.vidc.org
Der Aktion Mitgebracht
Worum geht es?
Im Rahmen des EU-Projektes ReadMe 2 hat das Museum für Völkerkunde Wien in Zusammenarbeit mit LMI-LATINO TV und dem Netzwerk Afrikanischer Vereine (NAC) die Aktion „Mitgebracht“ gestartet. Als ersten Schritt laden wir interessierte Mitglieder der Diaspora-Communities in Wien ein, Fotos von sich mit einem Objekt zu schicken, das eine Beziehung zur eigenen Herkunft herstellt.
Diese Aktion soll für beide Seiten neue Perspektiven eröffnen: Inwiefern können Objekte Identität stiften und Heimat vermitteln? Welche Bedeutung erfahren Objekte, wenn ihnen mit einer persönlichen Geschichte neues Leben eingehaucht wird? usw.
An wen richtet sich die Aktion und was gibt es zu gewinnen?
Mitmachen können MigrantInnen jeglicher Herkunftsländer. Eine Auswahl der Fotos wird prämiert und die GewinnerInnen zu einer exklusiven Führung hinter die Kulissen des Museums eingeladen. Außerdem gibt es eine Jahreskarte des Kunsthistorischen Museums Wien zu gewinnen.
Die Siegerobjekte werden mit ihrer ganz persönlichen Geschichte in Wien vorgestellt und schließlich im Herbst 2012 in einer Abschlussausstellung des Projektes im Museo L. Pigorini in Rom gezeigt.
Als Höhepunkt des Projektes in Wien findet am 28. Juli 2012 der ReadMe-Thementag statt – mit einem reichhaltigen Programm aus wissenschaftlichen Vorträgen und Workshops sowie einem attraktiven Unterhaltungsangebot inklusive performativen Objekterkundungen, kulinarischen Reisen und mit einem großem lateinamerikanischen Abschlussfest.
Die wichtigsten Info-Adressen dazu: www.ethno-museum.ac.at/mitgebracht
www.facebook.com/mitgebracht
Sie fühlen sich angesprochen und möchten sich an dieser Aktion beteiligen, haben aber weder die Zeit noch die Möglichkeit, ein schönes Foto zu machen?
Dann kommen Sie mit Ihrem Objekt zu unserem kostenlosen Fotoshooting in das Museum für Völkerkunde!
Jeweils am Freitag, 27. April und Samstag, den 28. April 2012 von 16 bis 18 Uhr können sich Interessierte mit ihrem Objekt von einem professionellen Fotografen abbilden lassen.
Herzliche Grüße,
Astrid Böhacker
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Astrid Böhacker
Direktion | Sekretariat
Office of the Director | Assistant
Museum für Völkerkunde
1010 Wien, Neue Burg
Austria
Tel.: +43 1 525 24- 5052
Fax: +43 1 525 24- 5199
astrid.boehacker@ethno-museum.ac.at
www.ethno-museum.ac.at
Kunsthistorisches Museum mit MVK und ÖTM
Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
AVP sucht RegionalassistentIn in Graz
Für die regionale Abwicklung unserer Projekte und Veranstaltungen suchen wir eine
engagierte AssistentIn in der Steiermark.
Hier geht es zur Ausschreibung:reg.pdf
Ansprechpartner in der STMK:
Verein Chiala - ]Kultur.Diversität.Entwicklung[
Griesplatz 13
8020 Graz
Tel.: 0316/72 46 83
Anfragen bzw. Bewerbung schriftlich unter elisabeth.strasser@chiala.at
PR-Staatspreis 2010 an die Initiative "Ke Nako Afrika - Afrika jetzt!"
Das Projekt Ke Nako Afrika - Afrika jetzt, für ein vielfältiges Bild Afrikas!, eine gemeinsame Initiative der Austrian Development Agency (ADA), des Wiener Instituts für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (VIDC) und der Afrika Vernetzungsplattform (AVP), wurde mit dem Staatspreis 2010 für Public Relations ausgezeichnet.